Der stampfende Elefant


Immer und immer wieder brannte man mit glühenden Eisen das Sklavenzeichen in seine Haut. Monate der Qual vergingen, dann wurden es Jahre und die Peiniger unaufmerksamer.
Der Elefant löste sich von seinen Fesseln, nahm Anlauf und rannte seine Peiniger über den Haufen. Sie starben sofort, doch damit nicht genug. Der Elefant sah in jedem Menschen einen Peiniger und trampelte eine Lehrerin und ein Kind tot. Weiter ging es mit Polizisten, Anwälten. Dann ein Abstecher in die Börse, um anschließend in die Regierung einzubrechen. Doch kaum war er drin, traf ihn etwas am Kopf. Blut schoss neben seinem Ohr aus dem Kopf, sein Verstand vernebelte. Er richtete sich ein letztes Mal auf, um vor Schmerz und Triumph zu trompeten. Dann starb er, aber er starb nicht umsonst. Seine Nachfolger würden sein Werk vollenden.

Ende

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