Der Sklavenfürst


Ich will hören Schmerzengeschrei,
wenn ich die Peitsche schwinge.
Der Sklave arm, gar hilflos
ich damit fast umbringe.

Packt an den zentnerschweren Klotz
und schmiedet dran eure Ketten.
Ich will sehen Sklavenrotz und kotz
und keiner kann euch retten.

Die Freiheit schenk ich euch gern
die Ausgangstür steht offen,
doch wer von euch nach draußen gehen?
Soziale Ketten – unübertroffen.

Demokratie heißt’s
Freude, Eierkuchen.
Der Selbsttrug kettet,
die Sinne stumpf.

Mich himmeln die Sklaven an,
während die Peitschen schwingen.
Blut fließt in Strömen,
doch sie ein freudig Lied singen

Heil dem Schönen.
Heil dem Reichen.
Mein Leben ich ihm gebe,
weil er ist so gut.

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